Tiergeschichten


Toby lässt grüßen


Liebe Tierfreunde,

wir wollten Sie mal kurz darüber informieren, dass es Toby (wir nennen ihn jetzt "Gino") sehr gut geht. Nach einer Woche Eingewöhnungszeit haben seine Verlustängste und das ständige "uns hinterherlaufen" schon gut nachgelassen. Er hört schon echt gut wenn man ihn ruft. An der Leine laufen klappt super und er hat schon ein paar andere Hunde aus der Nachbarschaft kennen gelernt.

























Im Auto mit fahren geht auch schon ganz gut.

Er spielt viel, rennt im Garten rum und hat Spaß. Er ist ein lustiges Kerlchen und sehr verschmust und bereitet uns echt viel Freude.


























Wir hängen noch ein paar Fotos an und kommen auch in der nächsten Zeit mal vorbei.

Freundliche Grüße

Klaus und Brigitte und Gino:-)





























































Erste Grüße von Zeus


Guten Morgen,

Anbei sind ein paar Bilder vom ersten Tag mit Zeus. Nachdem wir ihn endlich im Auto hatten merkte er, dass Autofahren eigentlich ganz cool ist und ist dann auch eingeschlafen.



















Noch ist er im Haus ein wenig nervös, aber draußen wird er zum Riesenbaby. Er hält Manga ganz schön auf Trab. Fressen tut er ziemlich gut. Gestern gab es für jeden Hund ein gekochtes Ei. Fand er erst sehr befremdlich, aber er sah die anderen beiden fressen und fand es dann auch ganz gut.




















 

Am liebsten sitzt er auf der Terrasse, gerne auch mal auf dem alten Hundesofa.




 





































Er ist toll!

LG  Vera















Yuki lässt grüßen


Sehr geehrte Tierheimmitarbeiter,

Es ist bereits 5 Monate her, dass der Yuki sich bei uns gemeldet hat.

Von Anfang an ist alles sehr gut gelaufen. Er verständigt sich sehr gut mit unserem anderen Hund, dem Knud. Die beiden spielen viel mit einander, manchmal scheint es etwas  ernsthafter, aber einige Momente später trinken und schlafen sie zusammen.








































Yuki kann bereits einige Stunden alleine verbringen. Er hat fast nicht geheult. Wir haben das langsam geübt.




















Wir sind im Mai zwei Wochen in Italien gewesen, in den Abruzzen, haben dort gezeltet, und der Yuki war auch dabei. Das hat ihm sehr gut gefallen!  In einer Woche fahren wir wieder nach Italien in die Ferien und gehen wieder zelten und wandern in den Bergen.






































Wir haben einige Fotos zugefügt, die das illustrieren.



















Schöne Grüsse,

Elga, Joep, Knud und Yuki















































Riko - gerade erst eingezogen und schon angekommen


Liebe Frau Cremer, liebes Tierheimteam,

ich wollte eigentlich heute Abend nur kurz Bescheid geben, dass Riko und 
ich nach ruhiger Fahrt gut zuhause angekommen sind.
Riko hatte sich im Kennel ruhig zusammengerollt und die Augen 
geschlossen. Ab und an hat er vorsichtig zu mir hochgeschaut. Die Fahrt 
verlief völlig unspektakulär.
Wir hatten ja damit gerechnet, dass er zuhause sofort verschwinden würde 
und zunächst für einige Tage oder sogar Wochen unsichtbar bleibt.
So war für mich auch klar, dass es wohl in absehbarer Zeit erstmal keine 
Fotos vom kleinen Hasenfuß geben würde.
Tja...eigentlich...!
Mir fehlen so ein bisschen die Worte...Tatsache ist, dass Herr 
Menschenscheu hier schon seit der Ankunft ca einen halben Meter von mir 
entfernt auf der Lehne der Couch liegt...und mit und mit entspannter 
wird, wie man an seiner Körperhaltung auf den Fotos (chronologische 
Reihenfolge) sehen kann.






















Ich hatte ihn mit dem Kennel auf die Couch gestellt und den Kennel 
geöffnet...so mache ich es immer mit Neuankömmlingen...und für 
gewöhnlich huschen sie dann erstmal recht panisch in irgendein Versteck.
Nicht so Riko!
Er hopste in die Ecke auf die Lehne der Rattancouch und schaute sich 
erstmal im Raum um.
Die anderen Katzen waren um uns herum und Riko war so fasziniert, dass 
er liegen blieb und sich seitdem nicht satt sehen kann an seinen neuen 
Kumpels.


































































Die meisten haben ihn schon begrüßt...ich hab noch keinen Faucher gehört.
Wenn ich mich näher zu ihm lehne, faucht er...aber der Abstand von 50 cm 
scheint ok für ihn zu sein.
Wer hätte das gedacht?
Ich rede ganz viel mit ihm, und sag ihm, wie froh ich bin, dass er hier 
ist, wie toll und mutig ich ihn finde und das er jetzt zuhause ist und 
nie mehr woanders hin muss!
Und Riko zwinkert...!









































Ich hab ihn sehr lieb, den Mausemann!
Ganz liebe Grüße und bis bald
von Riko und Claudia

...gerade fängt er an, mit dem Läppi-Kabel zu spielen... :-D
















Grüße von Hannah

Hallo ihr Lieben, 

Ich wollte euch mal kurz berichten, wie es in meiner neuen Familie so läuft.

Also, meine neuen Besitzer und ich kommen prima miteinander aus.

Wir verstehen uns blendend und alle sind begeistert von meiner quirligen und gelehrigen Art. 











































































Hab nur etwas Stress mit meinen Artgenossen in der Nachbarschaft. Die wollen einfach nicht kapieren, dass ich jetzt hier das Sagen habe, aber ich arbeite daran ;-).

Habe ja bald vier Tage Urlaub und mich dazu entschlossen, diese bei Euch in der Tierpension zu verbringen.

Also richtet schon mal alles schön her.

Freue mich auf Euch!

Eure Hannah






























Emmy fühlt sich pudelwohl

Hallo liebes Tierheimteam,

seit 12 Tagen wohne ich nun in meiner neuen Familie und ich wollte mich doch mal kurz zurück melden. Ich muss sagen, mir gefällt es hier richtig gut. Alle sind total lieb zu mir und das Beste ist, hier ist immer jemand mit dem ich spielen kann.

Ich habe hier einen tollen Garten in dem man toben kann. 


















Mein Lieblingsplatz dort ist der Gartenteich. In ihm plansche ich total gerne. Erst durfte ich gar nicht ins das Gehege, weil alle dachten ich hätte es auf die beiden Meerschweinchenabgesehen. Aber nachdem ich den Zaun durchgenagt habe und alle sehen konnten das mir die beiden Tierchen egal sind, darf ich nun regelmäßig im Teich planschen.



























































Eingeschult wurde bin ich auch schon. Ich muss ja zugeben, dass mich das nicht sonderlich beeindruckt und ich einfach weiterhin mache was ich will, aber das spielen dort mit den anderen Hunden ist super. Meine Familie ist aber ganz zuversichtlich dass es bald klappt mit dem hören. Ich lasse sie einfach mal in dem Glauben.





































Ansonsten zeige ich ich wirklich von der allerbesten Seite und bin der liebste Hund den man sich vorstellen kann. Alle hier sind mir total verfallen und haben mich ins Herz geschlossen. Ich fühle mich hier jedenfalls pudelwohl.






















Ein paar Fotos schicke ich euch auch mal mit.

Schönen Gruß Emmy und natürlich auch von meiner neuen Familie



Die kleine Emma ist angekommen

Liebe Frau Stegemann,

Emma ist gut angekommen. Sie hat die ganze Nacht durch geschlafen und ist auch stubenrein.























Eine ganz süße Maus. Ich schicke Ihnen mal 2 Bilder von heute, einmal beim Spazierengehen und einmal Emma mit einen Teil von ihren Spielzeug.






















In 2 oder 3 Wochen wenn sich Emma eingelebt hat kommen wir Sie mal Sonntags mit Emma besuchen.

Mit freudlichen Grüßen Birgit F.



Buma lässt grüßen

Buma hat es nach längerem Warten und einer Odyssee durch mehrere Tierheime endlich in ein eigenes Zuhause geschafft :-)

Seine neue Familie hat uns schöne Fotos geschickt, die Buma im Glück zeigen.

Buma`s neuer Freund - wer hätte das gedacht - eine Katze :-)






















Buma Lieblings Platz direkt in der Sonne - hat sich schon zweimal einen leichtem Sonnenstich geholt






































Buma auf großer Jagd nach.....Mäusen
































Buma beim Spaziergang durch den Wwesterwald ...... Und danach schön entspannen auf der Couch mit dem Spielzeug








































































Kenobi, unser Wirbelwind, lässt grüßen

Hallo liebes Tierheim-Team, ich, Kenobi, möchte mich aus meinem neuen Zuhause zurück melden. Ich habe es hier super gut getroffen! Endlich kann ich mich auspowern und mit meinen neuen Hundekumpeln um die Wette toben.















































Mein Frauchen ist ganz begeistert, wie gut ich gehorche. Auch im Haus benehme  ich mich vorbildlich. Ich habe einen Katzenfreund bekommen, mit dem bin ich schon per Du - wir trinken sogar zusammen :-)
























Mein Leben ist so toll geworden - das wünsche ich meinen ehemaligen Hundefreunden im Tierheim auch.






































Liebe Grüße, Euer Kenobi



Tobi - unsere gemeinsame Zeit












                                                                                                   Gladbeck, 14.03.2017

Ein herzliches Hallo an das Team des Tierheims Bocholt,


am 22. August 2008 haben Sie in Ihr Buch geschrieben: „Toby geht nach Hause.“

Sein neues Zuhause, das war bei uns, das waren wir.

Er war eine lebhafte Wundertüte. Ich bin sicher, es war Fügung, dass er bei uns gelandet ist.

Im Juli 2008 haben wir uns von Gladbeck auf den Weg zu Ihnen gemacht, um eine Zwergpudelschnauzerhündin kennenzulernen, die Ihr im Internet vorgestellt habt.

Sie war schon vermittelt. 

Der neue Familienzuwachs meiner Mutter sollte eine kleinere Hündin, etwa 6 – 8 Jahre alt sein, die meine Mutter – damals Ende 60 – gut führen kann. So hatten wir uns das überlegt. Dann haben Sie uns Toby vorgestellt, einen schwarzen Pudel – Cocker Mix, 15 kg. schwer, geschätzte 8 Jahre alt und gerade – als Fundhund bei Ihnen eingezogen.

Die gemeinsamen Waldausflüge hat er souverän gemeistert, beim Abgeben auf dem Kiesweg vor Ihrer Einrichtung hat er Steine gekaut, Stress? 

Wir haben ihn erlebt, wie Sie ihn beschrieben haben: „läuft schön an der Leine, ist etwas schüchtern, absolut lieb und ehrlich und traurig, wenn man ihn in seinem Zimmer zurück lässt…“

Er hat unsere Herzen erobert. Am 22. August 2008 sprang er ohne zu zögern in das Auto, bereit zur Heimfahrt in sein neues Zuhause.

Am nächsten Vormittag ein Anruf auf der Arbeit: Meine Mutter beschrieb, dass Toby mit lautem Gebell die Postallee aufmischt, sich in jede Hecke stürzt, in der es raschelt und draußen in höchster Aufregung unterwegs ist.

In meiner Mittagspause bin ich los, um das 15 kg kleine Powerpäckchen draußen zu erleben. Huiiih, der Toby ist auf Draußen – Tour. Das dürfte keinem in unserem Umfeld entgangen sein. Mit lautem Gebell und scharf gestellter Schnüffelnase wuselte er nach rechts und links, bereit, sich in jedes Gebüsch zu stürzen, wenn seine Nase meldete, es könnte sich lohnen. Das war offensichtlich ziemlich oft der Fall. Nun, durch die vorherigen Hunde war ja etwas Erfahrung da. Also: stehen bleiben. Tobi reagierte darauf mit den erstaunlichsten Tönen, die ich von einem Hund gehört habe. 

Sie hätten ihn vermutlich „Donald“ genannt, wenn Ihnen dieses Hundegeschnatter zu Ohren gekommen wäre. Da er mit „Toby“ keine Verknüpfung hatte und in seiner hohen Erregung auch auf Schnalzen nicht reagierte, kam als nächstes der „ich trage meinen Ball“ Versuch. Das klappte großartig, bis zur ersten spannenderen Begegnung mit einem Artgenossen oder einem Kleintier, das man jagen könnte. 

Zupp, flog der Ball durch die Luft und der Toby rauschte in die Hecke. Eine beeindruckte Birgit entwirrte die Hundeleine und den Toby aus diversen Gebüschen und versuchte, den Ball zu orten.

Die Anwohner der Postallee entwickelten eine herrliche Freude daran, unseren Auftritten im Fenster oder auf den Balkonen beizuwohnen und uns mit ermunternden Kommentaren zu unterstützen.

Kurven gehen, zurück gehen, … mein kleines Repertoire der Hundeerziehung kommentierte Toby mit: No Way!

In der Wohnung war er ein ungestümer, verspielter, aufnahmebereiter, verschmuster kleiner Kerl, der ruck zuck das Hunde 1x1 mit Pfötchen geben rechts und links, gib 5, sitz, down, diverse Intelligenzspiele usw. super drauf hatte. Nur eines ging gar nicht: alleine bleiben. Er war absolut entschlossen, zu kontrollieren. Kann gar nicht sein, dass einer ohne ihn klar kommen könnte.

Den Schrebergarten meiner Mutter hat er glücklich in Beschlag genommen. Bälle apportieren war seine Leidenschaft. 

Er ist über kleine Hürden gesprungen, auf Baumstämme gehopst und seine Augen signalisierten immer: „Gib mir eine Aufgabe. Was soll ich machen?“

Auch Verhalten, das große Unsicherheit oder ungutes Erleben ahnen ließ, bekamen wir zu sehen. Als mein Freund in Motorradkleidung kam, kroch er bäuchlings ängstlich in großen Kreisen um ihn herum, obwohl beide sich vertraut waren. Bei lauten Gesprächen und manchen Armbewegungen reagierte er ähnlich. 

Im Herbst 2008 traten mit Martin Rütter, Turid Rugaas und Ute Berthold Blaschke mir bis dahin völlig unbekannte Namen in mein Leben.

Das Birgit – Toby – Team brauchte einen Hundetrainer! Andrea Marschan von der DOGs Truppe bereicherte unser Mensch – Hund Miteinander. 

Frau Marschan war uns eine großartige Trainerin. Ich bin ihr und ihrem Hund Filou sehr dankbar. Mit vollem Einsatz absolvierten wir unsere Hausaufgaben:  Futterbeuteltraining, Käsewürfel in Bäumen entdecken, verlorene Gegenstände wiederfinden und vieles mehr. 

Bindung erarbeiten! Das hat sich so sehr gelohnt!!!

„Streber“ hat Frau Marschan uns gelobt. Ich war riesig glücklich, dass dem Toby sein Mensch zunehmend wichtiger wurde. Es war großartig zu erleben, wie er sich umdrehte und zurückkam, wenn ich schnalzte, wie er mich spannender fand, als die Spuren, die vorher das Wichtigste waren, wie er lernte, dass mit Toby er gemeint war.

Andere Hunde blieben eine hohe Herausforderung für das Meisterschüler – Team.

„Socialwalks“, Gruppentraining mit Hunden, die ähnliche Besonderheiten haben, stand als nächstes in unserem Lehrplan.

Das hieß leider auch Abschied nehmen von Frau Marschan, deren Trainingsgelände in Duisburg einfach zu weit entfernt war.

Daniel Kempkes, mit James und Woody wurden erst unsere neuen Coachs, dann unsere Freunde. Die Sonntage wurden zum Mensch – Hund – Erlebnistag. Gruppentraining im Gelände mit Olli, Buddy, Lilli und anderen Hundekollegen und – kolleginnen und deren Menschen. Baumstämme erobern, Bäche überqueren, Abstände regulieren, Kurven laufen, sich von den Hundekameraden nicht irritieren lassen. 

Dank seiner großen Begeisterung für Hundekekse und seiner Treue zu mir haben wir kleine Niederlagen locker weggesteckt und große Erfolge erlebt. Ich bin riesig glücklich über diese Zeit!

Daniel Kempkes Trainingsparcour, egal ob Wippe, Tunnel oder Slalom, Tobi war mit Selbstvertrauen, Begeisterung und Blickkontakt dabei.

Toby wurde für mich zu meinem Tobi, mit einem pfiffigen i für sein welpenhaftes Wesen, seine Begeisterung für neue Aufgaben, seine Neugier und Auffassungsgabe, seinen Dickkopf, seine quirlige Lust am Leben und Erleben.

Kurz nachdem Tobi eingezogen ist, haben wir ihn bei dem Tierarzt unseres Vertrauens vorgestellt, Herrn Rüdiger Strell. 

Tobi hatte einen Herzklappenfehler und wurde medikamentiert. Ein jährlicher Herzultraschall stand nun auf unserem Programm.

Nach einer Zahnsanierung war er zwar einige wenige Zähne los, hatte dafür ein derart strahlendes Gebiss, dass mein Freund unmittelbar danach zu seinem Zahndoc eilte, um seine Zähne in ähnlich blitzendem strahlenden Weiß zu erleben.

2013 bin ich in eine Wohnung in der 2. Etage mit einem großen Garten umgezogen. Tobi hat es bis zuletzt genossen, in diesem Garten, mit seinen verwilderten Ecken, herumzustöbern, seinen Futterbeutel zu suchen, zu finden und zu tragen.

2014 hat Tobi seinen ersten Schlaganfall überlebt. Später folgte ein zweiter. Mein großer Kämpfer hat nie aufgegeben! Die Wohnung wurde nach und nach mehr und mehr zum Teppichland, da Tobi auf dem Laminat nicht mehr sicher laufen konnte.

Ungefähr 2013 haben wir gemerkt, dass Tobi immer schlechter hört und letztendlich taub geworden ist. Er hat umso mehr seine großartige Schnüffelnase und seine Bewegungsfreude eingesetzt, um seine Aufgaben zu meistern. Dank des Trainings kannte er Zeichen, was nun eine wertvolle Hilfe war.

Der kluge Hund sorgt vor  Alleine geblieben ist Tobi - trotz intensiver Trainingseinheiten - nicht. So hat er bis zuletzt auch seinen Hundesitter und Freund Heinrich an seiner Seite gehabt, der ihn mit seinen Altersbeschwerden kannte, ihn begleitet, unterstützt und geliebt hat und die weltbesten Hundekekse hatte.

Ab 2015 wurde Tobi zunehmend inkontinent. Laut Herrn Strell eine neurologische Folge der Schlaganfälle und vielleicht auch altersbedingt.

Ich habe ihm eine Hundetoilette gewerkelt, für die ich bestimmt den design award verdient hätte, mit Buchsbaumzweigen, Gras und Blättern bestückt.

Tobi dachte wohl, ich werde langsam etwas merkwürdig, ihm so ein Hundebett anzubieten. Er hat das Teil konsequent gemieden.

Dafür hat er mit stoischer Gelassenheit Rüdenwindeln und einen von Annette Grehl – die wir im Internet entdeckt haben – hergestellten Bauchgurt mit Einlagen getragen.


Seine Murmelaugen wurden langsam mehr und mehr trüb und die Knochen machten ihm zunehmend zu schaffen, neurologische Störungen der Motorik und Arthrose.

Also wurde ich sein Treppenlift und er hat sich vertrauensvoll tragen lassen.

Unsere Spaziergänge wurden kleiner. Im Garten bestand er weiter auf seine Futterbeutelsuchspiele. Freude pur beim Mensch – Hund Team.

Fließendes Wasser aus der Hand trinken, durch Wasserschalen schlendern und sich Hundekekse verdienen, Tobis Leidenschaft.

„Essen, was ihm Freude macht“, war vermutlich das Beste, das Tobi von seinem Tierdoc je gehört hatte. Würstchen, Beinscheibe, gerne leicht angewärmt, Kölner Leberwurst, Bratenaufschnitt und so einige andere leckere Happen hat er genossen. 

Klar, dass Tobi auch eine mobile Hundefriseurin hatte, die ihn ins Herz geschlossen hat. Wie sollte man seinem Wesen auch widerstehen?

Die Friseurtermine fanden zu Hause statt. Da Tobi im Alter auf dem Tisch unsicher wurde, hat Frau Dreps sich mit ihren Scheren und Geräten auf den Teppichboden begeben und mit virtuosem Geschick da gearbeitet, wo es für Tobi am besten aushaltbar war. Tobi hat das Reißverschlussfach ihrer Tasche dabei gut im Auge behalten, in der Gewissheit, dass dort die Belohnungskekse warten.

In den letzten Wochen durfte und musste ich miterleben, dass Tobi schwächer und unsicherer wurde, der Schlaf mehr und die Wege immer kleiner. Der Appetit immer weniger. Die – in Hundekekse gefrickelten - Tabletten waren doof! 

Er genoss Schmuseentspannung auf meinem Schoss auf dem Sofa, was vorher nicht so oft der Fall war. Es  war wunderbar, diese Nähe und das Vertrauen zu erleben.

Eine Lichtakupunktur brachte ihm kurzzeitig einen kleinen Energieschub, der nicht von Dauer war.

Am 21.02.2017 hat Tobi mir gezeigt, dass er keine Kraft mehr hat und meine Hilfe braucht, um gehen zu können. Der kleine große Kämpfer ist geschätzte 16 Jahre alt geworden. Er hat bis zuletzt immer wieder seine Lebensfreude mobilisiert und uns Zeit geschenkt, für viel Nähe und Vorbereitung auf ein Loslassen.

Jetzt ist er vorangegangen und ich werde Zeit brauchen, um mit der großen Lücke umzugehen.  

Mir bleiben wunderbare Erinnerungen, eine große Dankbarkeit und die Zuversicht, dass es ihm gut geht, ohne die gebrechliche Hülle, die ihn zuletzt an so vielem gehindert hat.

Wir haben viel Arbeit investiert und viel Zeit, manchmal auch viel Durchhaltevermögen. Es hat sich so sehr gelohnt! Ich habe soviel geschenkt bekommen. Tobi hat Alles gegeben an Liebe und Einsatz für seine Menschen. Er hat seine Aufgabe mehr als großartig gemacht!

Ich wünsche Ihnen/ Euch und Euren Fellnasen und sonstigen Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute! 

Herzliche Grüße Birgit K.















Das Glück, mit einem alten Tier zu leben - mit meinem Stöpsl  
















Unser ältester Vermittlungskater...Im August wird er schon 23 Jahre "jung", der schöne Aladin.

Ein stolzes Alter für einen Türkisch Angora Kater. Sein Besitzer erzählt über das Glück, mit ihm zu leben:

Warum so einen alten Opa aufnehmen? Wo die Liebe hinfällt heisst es doch so schön.

Ich bin schon einige Jahre ehrenamtlich im Tierheim beschäftigt und kümmere mich dort hauptsächlich um die Hunde. Leider ist es mir zur Zeit jedoch nicht möglich, einem eigenen ein Zuhause zu bieten.

Nachdem 2013 das Hundehaus sowie die Katzenstation abgerissen werden sollten, um Platz für den Neubau zu machen, mussten auch die Katzen umquartiert werden.

Zu diesem Zeitpunkt war mein "Stöpsl" Aladin schon 18 Jahre alt. Er kam aus schlechter Haltung ins Tierheim. Ich bekam mit, wie schlimm er damals aussah: verfilzt, verdreckt und von Flöhen übersäht. Kein schöner Anblick! Er erholte sich zum Glück sehr schnell, jedoch wollte niemand einen so alten Kater bei sich aufnehmen.

"Der lebt ja nicht mehr lange" oder "Da habe ich ja nicht mehr viel von" waren die Aussagen...


Als die Gebäude dann geräumt werden sollten, war es für mich klar: Er kommt zu mir. Und mit dem neuen Leben erhielt er einen neuen Namen, nämlich Stöpsl.

Bis Dato hatte ich mich mit Katzen eher weniger beschäftigt und die grosse Ahnung hatte ich auch nicht. Dank der Hilfe vom Team des Tierheims und der Unterstützung bis heute bin ich jedoch bestens informiert.

Als der Tag dann kam und ich Stöpsl zu mir brachte, war es schon ein komisches Gefühlt. Gut überlegt hatte ich es mir und mir war auch klar dass ich jetzt auch Verantwortung für ihn übernehmen muss.

Das Erste, was Stöpsl am ersten Tag machte war, mir die Bude voll zu machen und sich zu übergeben. Na toll, dachte ich mir, warum auch auf`s Katzenklo gehen, wenn`s auch einfacher geht?

In dieser Zeit war er für sein Alter noch sehr fit und hatte einen ordentlichen Dickkopf. Ich weiss nicht, wie viele Futtersorten ich ausprobiert habe und er nichts anrührte; nur das Beste wollte ich ihm bieten. Damit konnte er jedoch nichts anfangen: das Günstigste, das rührte er an. Der Tierarzt sagte: in dem Alter ist es nicht so wichtig, was er frisst, Hauptsache er frisst.

Als Katzenmensch wird man "bekloppt":

Hätte mir vor 4 Jahren einer gesagt ich würde mein Balkon abnetzen, am Bett und Sofa Kisten aufstellen. damit er leichter hoch und runter kommt, überall Kuschelecken aufstellen, scharfe Ecken abpolztern oder im Winter extra für den Kater eine Heizdecke kaufen, hätte ich ihn für bescheuert erklärt. Ich habe sogar schon freiwillig auf dem Sofa geschlafen, weil meil Stöpsl quer im Bett lag und ich ihn nicht wecken wollte. Mit den Jahren wächst man da einfach hinein und man will, dass es seinem Tier so gut wie möglich geht. Mitlerweile hat mich Stöpsl auch in seiner Wohnung akzeptiert und ich darf ich "seinem" Bett mit schlafen, wo er seit dem ersten Tag an immer neben mir liegt, meist unter der Decke und mit Kopf auf dem Kopfkissen, so wie es sich gehört ;-)

Altersbedingt hat Stöpsl bis heute "nur" leichte Nierenprobleme, ein paar Zähne fehlen, er ist fast taub, auf einem Auge halb blind und das andere komplett. Aber heyy, er ist 23! Er findet jedoch noch das Klo, Trinken, sein Fressen und den Weg zu mir ins Bett. Was will man noch mehr?

Ich hoffe, dass wir noch eine schöne gemeinsame Zeit haben werden und er von sich aus, wenn die Zeit gekommen ist, selbstständig gehen darf...

Würde man mich heute fragen, ob ich das alles noch einmal machen würde, würde ich antworten: JA! Mit allen guten und schlechten Zeiten und Eigenschaften. Ich möchte keine Sekunde missen, auch wenn er mich des öfteren nachts aus dem Bett schreit, weil es ihm gerade so in den Kram passt oder er einfach mal erbricht oder nicht zu schnell zum Klo kommt...



Nochmalige Grüße von Lenny

Hallo Frau Pompe,

heute war Lenny beim Tierarzt zur Blutuntersuchung, die Werte sind allesamt im Normalbereich. Lenny leidet nur unter  starker Arthrose, deshalb läuft er so "seltsam". Wir hoffen, dass sich die Gelenke etwas verbessern, weil er hier deutlich mehr läuft: er spielt, rennt durch den Garten, geht morgens und abends eine kleine Gassirunde und fährt mittags mit in den Wald (gestern und heute durften alle Hunde schwimmen). Lenny ist nach so kurzer Zeit hier vollständig "angekommen", kennt den Tagesablauf, die Hunde untereinander harmonieren, die Katzen interessieren ihn nicht. Wir haben mit ihm einen ganz lieben und schmusigen Hund bekommen, den wir nicht mehr hergeben möchten (ich denke, er möchte auch nicht mehr weg).

Anbei Lenny im neuen Zuhause,

Liebe Grüße, Gabi S. nebst Mann und allen Fellnasen


































Grüße von Apollo

Hallo liebes Tierheim -Team,

Appollo hat sich bei uns sehr gut eingelebt. Er ist vom ersten Moment an stubenrein gewesen. Er macht sein Geschäft nicht im Garten und auch sonst läuft alles super mit ihm. Langsam gewöhnt er sich auch an Fahrradfahrer. Er ist ein Traumhund. 

Das einzige Problem was wir immer noch haben ist, dass er sehr schlecht frisst. Feste Essenszeiten gibt es für ihn nicht. Er frisst dann, wenn er es möchte, aber auch nur dann, wenn wir dabei sind. Aber dann auch nur sehr spärlich. Wir sind aber froh, dass er über den Tag verteilt wenigstens etwas frisst.

Im Anhang sind einige Bilder von ihm.

Schöne Grüße Sarah S.









































Grüße von Lenny


Hallo liebes Tierheimteam,

hallo Frau Pompe,

wir sind gut in ...  angekommen, Lenny hat auf der Fahrt etwas gewinselt, zu Hause angekommen war alles ganz anders:  Lenny war aufgeregt und hat zunächst das ganze Haus untersucht. Er ist mit in den Keller und zum Dachboden gegangen (der Dachboden ist ausgebaut, dort "wohnen" die Katzen). Die Katzen sind für ihn uninteressant. Der Garten ist für ihn sehr interessant, dort gibt es viel zu schnüffeln. Gestern Abend hat er sich einen Platz auf dem Sofa gesichert (Bild anbei). Er zeigt sich hier überhaupt nicht schreckhaft oder ängstlich. Ich habe eher den Eindruck dass er sich wohl fühlt. Die Nacht ist ebenfalls gut gegangen, heute morgen war er richtig aufgedreht, wollte gestreichelt werden pp..Also: Die Entscheidung, ihn sofort mitzugeben, war gut, im Augenblick läuft es mit uns, den 3 anderen Hunden und den Katzen gut.

Liebe Grüße

Gabi und Karl-Heinz S.

 

P.S.:Im Augenblick liegt er friedlich im Esszimmer und beobachtet meinen Mann beim Zeitunglesen! 













Grüße von Clara

Hallo liebes Team ,

Clara ist ja nun schon fast 2 Jahre bei uns und wir wollten nur nochmal eine kurze Rückmeldung geben. Auf jeden Fall ist sie das Beste, was uns passieren konnte .

Das starke Jagen hat fast komplett aufgehört , Katzen mag sie halt nicht :-) . Alle anderen Tiere sind ihr so gut wie egal . 

Wir wissen gar nicht, was wir schreiben sollen : Sie ist ein echter Traumhund, bellt nicht , kommt mit allen anderen Gassigängern zurecht und hält uns von Tag zu Tag fit mit ihren Stofftieren :-) . Das einzige Manko, wir müssen ständig neues Spielzeug kaufen, weil Sie das Spielen zu ernst nimmst :-) :-) :-) .

Im Anhang noch ein paar Bilder.

Vielen lieben Dank nochmals für Alles .

Lieben Gruss Familie F.
















































































Grüße von Kobu

Hallo zusammen,

Hier ein paar Bilder von Kobu er fühlt sich pudelwohl und ist super lieb 

wir sind super zufrieden mit dem dicken :)

Bei Gelegenheit kommen wir bestimmt mal rein einen Besuch abstatten.


Mit freundlichen Grüßen

Marcel H.































































Grüße von Hazel, ehemals Xris

Ich wünsche ein frohes Neues Jahr.

Wir sind mit Hazel  nach Oberhausen gezogen. Dort hat Hazel  nun einen eigenen Garten zur Verfügung :-) 

Den Umzug hat er gut gemeistert und er fühlt sich mittlerweile recht wohl hier. Seine Schreckhaftigkeit ist leider noch immer sehr ausgeprägt, aber in vielen kleinen Dingen macht er trotz allem immer weiter Fortschritte. Seine letzte Impfung hat er auch tapfer überstanden.

Anbei einige Bilder.

Viele Grüße W. V.








































Weihnachtsgrüße von Balto

Liebes Tierheim Bocholt,

wir senden Ihnen liebe Grüße von Balto und uns.

 

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr 2017.

Balto ist wunderbar  - und noch immer jeden Tag für eine Überraschung gut.

 

Viele liebe Grüße Cornelia, Jonas, Fabian Opa, Balto (Dezember 2016)





































Grüße von Crocodile und Dundee

Hallöchen zusammen!
Hier ein paar Fotos von den kleinen Feiglingen, die wir vor knapp 2 Monaten adoptiert haben.
Den Roten haben wir übrigens "Sparky" getauft, den Grauen "Timian".

LG
Die Repkes (September 2016)


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