Nicht jedes Tierzubehör dient dem Tier

Leider haben wir des Öfteren mit Tierhaltern zu tun, die nichtsahnend tierschutzwidriges Zubehör oder Spielzeug an ihren Haustieren anwenden.
Bitte merken: Nicht alles, was es auf dem Markt zu kaufen gibt, ist automatisch auch gut für das Tier!

Hier haben wir einige sehr bekannte Beispiele für Sie zusammengefasst, mit denen wir in letzter Zeit zu tun hatten:

- Stachelhalsbänder, Endloswürger etc. bei Hunden, welche auf der Basis von Schmerzen arbeiten, sind generell abzulehnen!   Reizhalsbänder, z. B. Teletakt sind seit 2006 in der Ausbildung komplett verboten.

- Krallenschutzkappen aus Plastik, welche durch den Besitzer auf die Krallen der Katzen geklebt werden können, um zu verhindern, das diese Möbel durch Kratzen zerstören. Dies ist eine Unterdrückung des natürlichen Verhaltens einer Katze und deshalb abzulehnen! Besser ist es, alternative Kratzmöglichkeiten an den jeweiligen Stellen anzubieten, wie z.B. Kratzmatten.

- Einrichtungsgegenstände aus Plastik bei Kleinnagern sind ein No-Go, da die Gefahr des Verschluckens durch Annagen besteht.

- Spiegel und Plastikvögel im Vogelkäfig führen zu Verhaltensstörungen, da dem Vogel ein Artgenosse oder Rivale vorgetäuscht wird. Es kann außerdem durch fehlgesteuertes Fütterungsverhalten zu einer Kropfentzündung kommen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele.
Der Deutsche Tierschutzbund hat dazu 2017 einen Artikel veröffentlicht, der selbstverständlich immer noch zeitgemäß ist.

Wir können nur nochmal an Tierhalter appellieren:
Bitte informiert euch im Voraus genau über das jeweilige Zubehör.

Fotoquelle: http://www.diebrain.de/pix/hi/Metaleingeklemmt.jpg

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