Mähroboter - eine Gefahr für Igel

Man sieht sie immer öfter, die Mähroboter.
Weil Hersteller davor warnen, sie nicht unbeaufsichtigt im Garten mit Kindern und Haustieren fahren zu lassen, kommen sie oft nachts zum Einsatz - mit oft tödlichen Folgen.

Besonders Igel sind nachts unterwegs. Hören sie ein ihnen unbekanntes Geräusch, wie zum Beispiel das Brummen eines Mähroboters, flüchten sie nicht, sondern rollen sich zusammen. So werden ihnen zwangsläufig massive Schnittwunden (zum Beispiel am Kopf und an den Gliedmaßen) zugefügt, die meist tödlich enden. Selbst leichte Verletzungen führen im Sommer oft zum Tod der Tiere, da sich in den Wunden Fliegeneier und Maden einnisten und das Tier lebendig verwesen lassen.

In den letzten Wochen wurden alleine in Bocholt zig verletzte Igel gefunden, denen oft nicht mehr geholfen werden konnte. Die Dunkelziffer wird bedeutend höher sein.

Aber nicht nur Igel leiden unter diesen Fahrwerken, sie zerhäckseln ebenfalls u.a. Blühpflanzen, Amphibien, Insekten und kleine Spinnentiere - alles auch Nahrungsgrundlage der Igel. Artenvielfalt hat bei so kurz gehaltenen sterilen Rasenflächen keine Chance mehr.

Deshalb: greifen Sie bitte wieder auf herkömmliche Rasenmäher zurück, lassen sie einen Teil Ihres Rasens "verwildern" und wenn überhaupt, lassen Sie ihren Mähroboter bitte nicht nachts laufen.
Die Natur (und der Igel) dankt es Ihnen :-)


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