Katzen lieben die Zweisamkeit


Wenn man diese Bilder sieht (Clara und Ruby bzw. Hanni und Sheldon, alle im eigenen Zuhause), dann versteht man, warum Katzen einander brauchen. Sie benötigen einen Partner zum Kuscheln, Putzen oder Toben.

Ein Mensch kann einen Artgenossen niemals ersetzten, zumal der Mensch oft auch außer Haus ist und die Katze alleine und gelangweilt in der Wohnung zurück bleibt. Schlafen, Fressen und aus dem Fenster starren sind dann ihre
Beschäftigungen. Solche Katzen können depressiv oder aggressiv werden und Verhaltensstörungen bekommen.

Das ist der Grund, warum wir Jungkatzen und Samtpfoten, die es gewohnt sind, immer paarweise mit einem etwa gleichaltrigen Tier vermitteln bzw. zu einem schon vorhanden Artgenossen.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen: wenn eine (ältere!) Katze es nie gelernt hat, die Sprache ihrer Artgenossen zu "lesen" oder andere Katzen als Konkurrenz betrachtet, vermitteln wir diese als Einzeltier.

Allerdings sollte ihr menschlicher Partner dann nicht ganztags außer Haus bzw. berufstätig sein. Freigänger können das Alleine-sein besser kompensieren, da sie in einem größeren Territorium unterwegs sind (und somit mehr Abwechselung haben) und dort auch Katzenkontakt ermöglicht wird.

Möchten Sie eine oder mehrere Samtpfoten bei sich aufnehmen, werden Sie bei uns im Tierheim bestimmt fündig: Meistens haben wir Wohnungskatzen und Freigänger, Jungtiere und auch Ältere. Unter Letzteren befinden sich immer wieder auch "Einzelgänger".




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