Gesundheit und Hygiene

Ein Hund fiept und jammert nicht nur, wenn er wirklich Schmerzen hat. Es wird für Sie nicht immer leicht sein, ernsthafte Probleme von kleinen Wehwehchen zu unterscheiden. Hier finden Sie Hinweise, worauf Sie bei Ihrem Hund achten sollten. Regelmäßige Pflege dient der Vorbeuge von Krankheiten.

Wie Sie einen Tierarzt finden

Alle zugelassenen Tierärzte verfügen über eine spezielle Berufsausbildung. Es liegt in Ihrer Verantwortung gegenüber Ihrem Hund, sich einen passenden Tierarzt zu suchen. Entscheiden Sie sich für einen Tierarzt, dessen Praxis für Sie gut zu erreichen ist, der besondere Leistungen anbietet und mit dem Sie besonders gut reden können.

Wurmkuren

Auch erwachsene Hunde können sich immer wieder mit Würmern infizieren. Ihr Tierarzt kann feststellen, wie hoch der Wurmbefall ist, welche Würmer vorhanden sind und welches Wurmmittel zu verabreichen ist. Die Wurmkur muss in einem bestimmten Abstand wiederholt werden, der sich nach der Wurmart richtet. Von einem selbständigen regelmäßigen Entwurmen, dem so genannten "Blindentwurmen", raten Tierärzte mittlerweile ab, weil damit die Widerstandsfähigkeit der Würmer gegenüber dem Wurmmittel erhöht wird.

Flöhe

Wenn Sie im Fell Ihres Hundes Flöhe entdecken, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, der Ihnen ein wirksames Gegenmittel empfehlen kann. Bei Flohbefall ist es unbedingt notwendig, auch die Umgebung des Hundes entsprechend zu behandeln. Waschen bzw. reinigen Sie seine Decken, seinen Korb bzw. seine Kiste sowie Teppiche und Möbel. Hierzu können Sie zusätzlich Flohpuder oder -spray verwenden. Wenn Sie Bedenken wegen eines Flohmittels haben, fragen Sie den Tierarzt.

Augen und Ohren

Augen und Ohren Ihres Hundes sollten stets sauber sein. Die Augenpartie können Sie vorsichtig mit feuchten Baumwollpads reinigen.

Besonders muss man dabei auf die Ohren achten, wo jeder Hund empfindlich ist. Alle 14 Tage überprüft und reinigt man sie mit einem Wattestäbchen, das Sie in Öl oder Ohrentropfen etwas angefeuchtet haben. Dringen Sie dabei aber nicht zu tief ins Ohr ein, da Sie sonst das Trommelfell verletzen können. Hält Ihr Hund den Kopf schief und schüttelt er ihn häufig, so gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt: Ohrenerkrankungen sind meist langwierig und schmerzhaft, wenn sie einmal verschleppt wurden.

Krallen

Überprüfen Sie die Krallen Ihres Hundes regelmäßig. Wenn Ihr Hund viel auf harten Böden (z.B. Asphalt) läuft, nutzen sich seine Krallen von allein ab. In diesem Fall ist keine weitere Pflege notwendig. Läuft Ihr Hund jedoch vorwiegend auf Grasböden, müssen seine Krallen von Zeit zu Zeit geschnitten werden. Der Züchter bzw. Tierarzt kann Ihnen zeigen, worauf Sie achten sollten.

Zähne und Zahnfleisch

Plaque kann bereits bei jungen Hunden im Alter von 12 Monaten Zahnfleischerkrankungen verursachen. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Zähne Ihres Tieres, um dem entgegenzuwirken. Es gibt speziell entwickelte Hundekekse, Kauknochen etc., die zur Beseitigung des Zahnbelags beitragen. Außerdem sollten Sie bereits in diesem Alter mit dem `Zähneputzen` beginnen. Wenn Ihr Tierarzt trotz Ihrer Vorsorge Zahnstein vorfinden sollte, so wird er diesen dann entfernen.

Baden und Fellpflege

Grundsätzlich gilt: Hunde sollten nur selten gebadet werden, bzw. nur dann, wenn sie Flöhe haben oder der Schmutz im Fell nicht mehr mit Bürste und Kamm beseitigt werden kann. Ansonsten verliert das Fell seine schützende Fettschicht. Jede Rasse hat ihre besonderen Bedürfnisse, zu denen Ihnen Ihr Züchter oder das Tierheim nähere Informationen geben kann. Regelmäßiges Bürsten dagegen gibt jedem Fell seinen besonderen Glanz und löst Schmutz und lose Haare.


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