Ernährung und der Zustand von Haut und Fell eines Hundes

Die Ernährung Ihres Hundes

Als Hundehalter übernehmen Sie die Verantwortung für ein lebendes Wesen. Diese Verantwortung schließt natürlich die artgerechte Ernährung mit ein. Die tägliche Nahrung Ihres Hundes muß ausreichend, abwechslungsreich und ausgewogen sein.

Wann immer er läuft, wedelt, springt, bellt, verbraucht Ihr Hund Energie. Die steckt in den chemischen Bausteinen der Nahrungsmittel. Kohlenhydrate und Fett stellen die Energiequellen dar. Eiweiß (Protein) ist ein unbedingt erforderlicher Nährstoff, da es Aminosäuren bereitstellt, die neben vielen weiteren Aufgaben für das Wachstum und die Neubildung von Körpergewebe verantwortlich sind. Eiweiß kann darüber hinaus auch als Energiequelle dienen.

Zu den Grundnährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate braucht der Hund Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Wasser.

Es kommt nicht nur auf die richtige Menge der Nährstoffe an, sie müssen auch im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Allein Fertignahrung, die auf der Verpackung als Alleinfuttermittel deklariert ist, erfüllt alle Anforderungen an eine ernährungsphysiologisch ausgewogene, vollwertige Ernährung.

Richtige Hundeernährung - 4 wichtige Tipps

  • Der erwachsene Hund sollte eine Haupt- und eine Nebenmahlzeit am Tag erhalten.
  • Erwachsen ist ein Hund kleiner Rassen mit 9 bis 12 Monaten, bei großen kann es bis zu zwei Jahre dauern. Die Menge und Art der Nahrung ist abhängig von der Größe und der Rasse, aber auch von Aktivität, Alter und Haltungsbedingungen.
  • Die Fütterung sollte immer die individuelle Entwicklung des Hundes berücksichtigen.
  • Das Futter darf weder zu heiß noch zu kalt sein, daher bitte bei Zimmertemperatur füttern. Das Hauptgetränk des Hundes ist frisches Wasser. Der lebensnotwendige Bedarf an Flüssigkeit wird durch Trinkwasser und den Feuchtigkeitsgehalt der Nahrung gedeckt. Wasser sollte stets ausreichend zur Verfügung stehen.

Zustand von Haut und Fell eines Hundes

Der Zustand von Haut und Fell eines Hundes ist ein guter Indikator für die Gesundheit des Tieres. Seit langem wissen wir, dass sich sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Nährstoffen, z.B. durch schädliche Zufütterung von Mineralstoff- und Vitaminpräparaten zusätzlich zur Fertignahrung, auch in einer Veränderung von Struktur, Funktion und Farbe des Fells und der Haut eines Hundes zeigen.

Das Fell Ihres Hundes

Die Funktion von Haut und Fell bilden ein komplexes System, das viele Aufgaben erfüllt. Hier eine Aufstellung:

Schutz
Die Haut erfüllt im Immunsystem als Sitz der aktiven und passiven Infektionsabwehr wichtige Aufgaben zur Gesunderhaltung des Hundes. Deshalb können Hauterkrankungen, besonders der Schleimhäute, schnell zu schwerwiegenden Sekundärerkrankungen führen.

Ausscheidung
Die Haut scheidet Flüssigkeiten, einige Mineralstoffe, Stickstoffsubstanzen und Zellmaterial durch Schweiß- und Talgdrüsen aus.

Kommunikation
Die Haut spielt eine wichtige Rolle im Sozialleben der Tiere. Sie gibt Gerüche ab, die das Sexualverhalten steuern und es den Tieren ermöglichen, sowohl sich gegenseitig als auch die jeweiligen Territorien zu erkennen.

Hier die typischen Anzeichen von Störungen, die mit der Ernährung in Zusammenhang stehen können:

  • Schuppen- und Flechtenbildung – so genannter "Schorf" - und Juckreiz
  • trockenes, glanzloses Haar
  • Haarausfall
  • Hautentzündungen (Dermatitis)

Zeigt ein Hund eines dieser Symptome, sollten Sie jede Art von Zusatzfuttermitteln vermeiden, wie z.B. Mineralien oder Vitamine. Bitten Sie Ihren Tierarzt um Rat.


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