Der Hund aus dem Tierheim

Menschen begegnen sich, finden sich sympathisch oder nicht, lernen sich kennen, und je länger man sich kennt und leiden kann, desto tiefer und treuer wird die Beziehung. Und so sollte es zwischen Ihnen und Ihrem Hund werden.

Allgemeines

Der Hund, den Sie aus dem Tierheim geholt haben, hat ja bereits ein oder mehrere Schicksale hinter sich. Je nachdem, wie sein Leben bisher verlaufen ist, ist er bereits geprägt. Gewisse Verhaltensstörungen aufgrund schlechter Erfahrungen sind eventuell nicht von der Hand zu weisen und deshalb ist es wichtig, dass Sie ihm die Möglichkeit des Sichkennenlernens einräumen.

Verlangen Sie anfangs nicht zuviel und drängen Sie sich nicht auf, außer der Hund will den sofortigen engen Kontakt. Vergleichen Sie immer, wie Sie empfinden, wenn jemand, dessen Qualitäten Sie noch nicht kennen, barsch Befehle erteilt. Sie empfinden es als anmaßend und ziehen sich erst einmal zurück. Ihr vierbeiniger Freund weiß eventuell mit Ihnen anfangs auch noch nicht viel anzufangen und versteht absolut nicht wer sich hier als "Herr" gebärdet. Er will sich erst an Sie heranschnuppern, und wenn er Sie dann akzeptiert hat, will er auch gerne folgen. Deshalb ist es notwendig, mit dem Tier einige Male spazieren zu gehen (mit der ganzen Familie), bevor Sie sich für ihn entscheiden.

Impfungen

Ihr Hund ist im Tierheim bereits gegen Infektionskrankheiten geimpft worden. Das können Sie aus dem Impfpass ersehen. Allerdings hält der Impfschutz nicht lebenslänglich.

Hilfreiche Unterstützung bei Ihrer Auswahl Ihres Tierheimhundes bietet das Buch:

„Der Hund aus dem Tierheim“
von Gwen Bailey
Ulmerverlag
ISBN: 3800131994


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